Maler und Lackierer: Innenanstrich, Fassade, Tapete und Lack
Innenanstrich, Fassade, Tapezieren und Lackierarbeiten — Malerbetriebe aus Ihrer Nähe. Für dieses Gewerk gibt es noch keinen Eintrag — tragen Sie Ihren Betrieb als Erster ein.
Malerbetriebe sorgen für Oberflächen, die man täglich sieht: Wände und Decken im Innenraum, Fassaden, Holzfenster, Türen, Heizkörper und Geländer. Dazu gehören Untergrundvorbereitung, Spachteln, Tapezieren, Anstriche und Lackierungen sowie Wärmedämmverbundsysteme an der Fassade.
Der Unterschied zwischen einem guten und einem mittelmäßigen Ergebnis liegt selten in der Farbe, sondern in der Vorbereitung: Ein sauber gespachtelter, grundierter Untergrund hält den Anstrich Jahre länger und sieht bei Streiflicht gleichmäßig aus.
Typische Leistungen
- Innenanstrich: Wände und Decken vorbereiten, spachteln, grundieren und streichen — auch Farbkonzepte und Akzentwände.
- Tapezierarbeiten: Vlies-, Raufaser-, Muster- und Designtapeten inklusive Entfernen alter Tapeten.
- Fassadenanstrich und Sanierung: Reinigung, Rissbehandlung, Grundierung und Anstrich mit auf den Putz abgestimmten Farben.
- Wärmedämmverbundsystem: Dämmplatten, Armierung und Oberputz — energetische Sanierung der Außenwand.
- Lackierarbeiten: Fenster, Türen, Heizkörper, Treppen und Geländer schleifen, grundieren und lackieren.
- Spachteltechniken und Beschichtungen: Glatte Wände (Q4), Betonoptik, Spachtelböden und Schutzbeschichtungen für Gewerbe.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
- Untergrundprüfung. Ein Fachbetrieb prüft Haftung, Feuchte und Altanstriche, bevor er Farbe anbietet — und sagt, wenn erst gespachtelt oder grundiert werden muss.
- Angebot mit Arbeitsschritten. Abdecken, Vorbereiten, Grundieren, zwei Anstriche: Stehen die Schritte im Angebot, ist der Vergleich möglich. 'Streichen pauschal' ist es nicht.
- Farbqualität benennen. Deckkraft, Nassabriebklasse und Hersteller sollten genannt sein. Bei Fassaden auch die Eignung für den vorhandenen Putz.
- Schutz der Einrichtung. Sorgfältiges Abkleben und Abdecken kostet Zeit — und ist ein Kennzeichen sauberer Arbeit.
Was die Kosten bestimmt
Konkrete Preise hängen von Region, Betrieb und Ausführung ab — verbindlich ist nur ein Angebot nach Besichtigung. Diese Faktoren machen den Unterschied:
- Fläche und Zustand. Rissige, mehrfach tapezierte oder verschmutzte Untergründe brauchen mehr Vorbereitung als ein Neubau.
- Anzahl der Anstriche und Farbwechsel. Dunkle Wände hell streichen oder kräftige Farben decken oft nur mit drei Anstrichen.
- Höhe und Zugänglichkeit. Treppenhäuser, hohe Decken und Fassaden mit Gerüst erhöhen den Aufwand.
- Material. Silikatfarben, Designtapeten oder Sonderlacke sind teurer als Standardware, halten aber oft länger.


Häufige Fragen zu Maler & Lackierer
Wie oft sollte eine Fassade gestrichen werden?
Je nach Wetterseite, Farbe und Putz alle zehn bis zwanzig Jahre. Verschmutzung, Algenbewuchs oder kreidende Oberflächen sind Anzeichen, dass ein neuer Anstrich ansteht.
Muss ich die Möbel vor dem Innenanstrich ausräumen?
Meist reicht es, Möbel in die Raummitte zu rücken; der Betrieb deckt sie ab. Kleinteile, Bilder und Vorhänge sollten Sie selbst entfernen.
Wie lange braucht eine Wohnung mit drei Zimmern?
Für Wände und Decken mit normaler Vorbereitung rechnen Betriebe mit zwei bis vier Arbeitstagen, plus Trocknungszeiten zwischen den Anstrichen.
Kann ich die Farbe selbst kaufen?
Möglich, aber die meisten Betriebe raten ab: Sie kalkulieren mit bekannten Produkten, geben darauf Gewährleistung und bekommen bessere Konditionen im Fachhandel.
Ist Malerarbeit steuerlich absetzbar?
Ja, der Arbeitslohn für Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt ist anteilig absetzbar — Voraussetzung sind Rechnung und unbare Zahlung.
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